Cottbus. Zwei anspruchsvolle Übungen haben die Feuerwehr der Stadt Cottbus/Chóśebuz am Samstag gefordert. Gemeinsam mit Rettungsdienst, BTU Cottbus-Senftenberg, DLRG und weiteren Organisationen trainierten die Einsatzkräfte den Umgang mit Gefahrstoffen und die Rettung von Menschen aus dem Wasser.
Auf dem Zentralcampus der BTU wurde ein unkontrollierter Austritt von Ammoniak in einem Labor angenommen. Das farblose Gas kann Augen und Atemwege stark reizen und in hoher Konzentration lebensgefährlich sein. Fünf Personen galten im Übungsszenario als verletzt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Beschäftigte der Universität arbeiteten den Einsatz gemeinsam ab. Dabei standen sichere Abläufe, klare Absprachen und die besondere Schutzkleidung der Gefahrstoffabwehr im Mittelpunkt.
Am Sachsendorfer See folgte eine Ausbildung mit dem DLRG-Stadtverband. 14 Mitglieder des Löschzuges Nord und acht Kräfte der Berufsfeuerwehr übten unter anderem den Einsatz von Wurfsack, Feuerwehrleine und Rettungsring. Auch Rettungsboje, Gurtretter, Stand-up-Paddleboard und Spineboard kamen zum Einsatz.
Gerade im Sommer arbeiten Feuerwehr und DLRG an Badegewässern häufig zusammen. Regelmäßige Übungen sollen dafür sorgen, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.
